Aloisia und Joachim mit Hedwig unterwegs
Unsere Videos findet ihr auch weiterhin auf Youtube!
Wir haben eine Stellplatzkarte erstellt und die Videos dazu verlinkt. Einfach anklicken und das Video kann gestartet werden.

Mittwoch, 2. September 2026
Die fünfte und letzte Etappe der kleinen Tour durch Bayern führte uns wieder nach Mittelfranken. Quasi vor den Toren der Stadt Nürnberg befindet sich der Markt Feucht. Ein kleiner Ort mit ca. 12.000 Einwohnern. In einem Freizeitgebiet befindet sich ein kleiner Wohnmobilstellplatz. Neun Wohnmobile finden hier auf einem parzellierten Areal Platz. Eine V+E ist vorhanden ebenso Stromanschlüsse. Der Service ist zum Teil kostenpflichtig und man benötigt Münzen für die Bezahlung. Der Stellplatz ist ganzjährig geöffnet, jedoch die V+E ist im Winter nicht verfügbar. Die Anmeldung erfolgt entweder über die Kasse bzw. den Kassenautomaten am Waldbad oder beim Wirt der Gaststätte an der Tennishalle. Wir hatten hier eine ruhige Nacht. Direkt an das Waldbad und Tennishalle grenzt ein Wohngbiet mit EFH. Auf dem kurzen Weg in die Altstadt kommt man an einem Supermarkt und der S- Bahnstation vorbei. Nürnberg ist mit der Bahn schnell zu erreichen.
Feucht hat einige Gaststätten und Cafés zu bieten. Dass Feucht zur Metropolregion Nürnberg gehört merkt man auch, wenn man durch die Innenstadt spaziert. Es gibt einen regen Durchgangsverkehr. Aber auch ruhige "Ecken" kann man finden. Wir sind durch "Schlösserroute" gefolgt und haben uns die hübsche Altstadt angesehen. Nach einem regnerischen Tagesbeginn brachte der Nachmittag wieder Sonnenschein und Badewetter. Das Waldbad ist sehr großzügig angelegt und bietet für jeden Badegast etwas. Der Wohnmobilstellplatz verfügt über keine sanitären Einrichtungen. Angemeldete Gäste können aber in der Saison die Duschen und Toiletten in der Wärmehalle des Freibades nutzen. Es ist allerdings ein Stück zu Laufen.
Die neun Stellplätze sind schnell belegt, rechtzeitiges Erscheinen ist also angezeigt. Vor allem, wenn man Strom benötigt. Soweit wir das beobachten konnten, können später Anreisende auch PKW Stellplätze kostenpflichtig nutzen. Man meldet sich dann in der Gaststätte der Tennishalle an.

Freitag, 28. August 2026
Zurück nach Niederbayern. Auf der Rückreise übernachteten wir auf dem Stellplatz an der Kaisertherme in Bad Abbach. Der Ort liegt im Donautal zwischen Kehlheim und Regensburg. Beide Städte hatten wir bereits einmal besucht. Die Videos dazu sind auf unserer Stellplatzkarte zu finden. Bad Abbach ist ein kleines Kurstädtchen mit einem guten Angebot an Restaurants und Cafés. Es gibt ausgewiesene Rad- und Wanderwege.
Bei einer Temperatur von 37°C stand uns jedoch nicht der Sinn nach größerer körperlicher Anstrengung. Einen kleinen Stadtbummel und den Aufstieg zur Nikolaikirche und dem Heinrichsturm haben wir trotzdem unternommen. In den Ort hinab führt ein kurzer und schattiger Fußweg.
Leider gibt es derzeit kein Freibad im Ort. Bei der sommerlichen Hitze findet man aber das Baden im 28°C warmen Wasser der Kaisertherme trotzdem als erfrischend.
Der Stellplatz hat alles was man braucht. Die Übernachtung kostet 18 € plus 1,80 € pro Person Kurtaxe.In der Platzgebühr ist alles enthalten außer der Versorgung mit Frischwasser. Dafür muss man extra bezahlen. Die Anmeldung erfolgt unter Vorlage eines Ausweises an der Kasse der Therme. Außerdem hinterlegt man 10 € Pfand für die Parkkarte. Das Geld bekommt man bei der Abreise zurück.
Duschen und Toiletten können in der Therme zwischen 9:00 Uhr und 19:00 Uhr genutzt werden.
Direkt am Stellplatz befindet sich eine Haltestelle des ÖPNV.
Das Video zu unserem Aufenthalt in Bad Abbach ist seit gestern online.

Donnerstag, 20.August 2026
Der Abtsee in Oberbayern war unser nächstes Ziel. Nicht weit von der Stadt Laufen an der Salzach befindet sich direkt an diesem See ein kleiner aber feiner Campingplatz vor einem traumhaften Bergpanorama. Der ist immer gut ausgelastet und man sollte auf jeden Fall vorher eine Reservierungsanfrage stellen.
Vom Campingplatz aus gelangt man mit dem Bus oder mit dem Fahrrad zum Bahnhof Laufen und kann mit dem Zug nach Freilassing oder ins nahegelegene Salzburg starten. Aber auch im näheren Umfeld des Campinggeländes gibt Möglichkeiten für Wanderungen und Radtouren.
Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt, denn vom Campingplatz aus gelangt man direkt zur Seeterrasse mit ihrem Imbissangebot.
Es gibt auch eine Badestelle am See. Zugang zum Wasser findet man ausschließlich über Leitern.
Wer einen etwas bequemeren Einstieg ins Wasser braucht, der kann zum Strandbad laufen, das man in wenigen Minuten zu Fuß erreichen kann.
Das Video zu diesem Campingplatz ist seit heute online.

Freitag, 14.August 2026
Die zweite Station unserer kleinen Tour durch Bayern war Landshut. Von Mittelfranken nach Niederbayern war es nur eine kleine Fahrstrecke. Unseren heutigen Stellplatz auf dem Campingplatz "Isarcamping" durften wir erst ab 14:00 Uhr in Anspruch nehmen. Darum haben wir vorher die Burg Trausnitz, die direkt über der Stadt Landshut thront, besichtigt. Einen Tagesparkplatz haben wir über Park4Night gefunden. Man konnten unsere Hedwig nur wenige Gehminuten von der Burg entfern abstellen. Unser 6,65 m Wohnmobil fand ein schattiges Plätzchen. Für größere Fahrzeuge dürfte es problematisch werden. Auf dem Platz ist übernachten nicht erlaubt.
Ein Besuch der Burg lohnt sich, nicht nur der schönen Aussicht wegen.
Gegen 14:30 Uhr wurden wir am der Rezeption des Campingplatzes freundlich und mit einem Espresso begrüßt. Ein Platz wurde uns zugewiesen und wir konnten uns häuslich einrichten bevor wir zu einem Bummel durch Landshut aufbrachen. Der Campingplatz ist eher klein und familiär und es gibt nicht viele Dauercamper. In der Saison empfiehlt es sich einen Stellplatz online zu reservieren. Duschen sind im Preis inbegriffen. Die V+E befindet sich direkt vor der Schranke außerhalb des Platzes. Die sanitären Einrichungen sind modern, sauber und gepflegt.
Brötchen, Brot und Gebäck kann man per Vorkasse im Aufenthaltsraum für den nächsten Morgen bestellen.
Die Innenstadt erreicht man bequem mit dem Rad, einem längeren Spaziergang (30- 40 Minuten) oder mit dem Stadtbus. Die Haltestelle befindet ungefähr 150 m vom Campinplatz entfernt. Tickets haben wir über die App "FairtiQ" erwerben können.
Die historische Altstadt ist sehr schön und lädt zum Flanieren ein. Im Umfeld des Campingplatzes findet man zahlreiche Wassersportvereine und Freizeitangebote.
Wer möchte kann vom Campingplatz einen kleinen Spaziergang zur Isarspitz unternehmen. Am Ende der kleinen Landzungenvereinen sich zwar Arme der Isar.
Unser Video zu unserem Aufenthalt in Landshut ist seit gestern online auf YT.

Donnerstag, 6.August 2026
Vom 26.Juli bis 2.August haben wir eine Kurztour durchs schöne Bayern unternommen. Dabei haben wir 3 kleine Campingplätze und zwei Wohnmobilstellplätze kennengelernt, die wir in der nächsten Zeit vorstellen werden. Den Anfang machen wir mit dem Camping Heiligenmühle in Mittelfranken. Gefunden haben wir diesen Platz über verschiedene Stellplatzapps. Eine Besonderheit des Platzes ist, dass es keine klassische Rezeption gibt. Der vollständige Buchungsvorgang erfolgt übers Internet. Nach der Bezahlung und der Buchungsbestätigung erhält man einen Zugangscode für Schranke. Wer spontan anreist scannt vor Ort einen QR- Code und meldet sich auf diese Weise an.
Auf dem Camping Heiligenmühle dominieren die Dauercamper. Es gibt auch ca. 20 parzellierte Stellplätze für Caravan und Wohnmobile. Außerdem bietet eine Zeltwiese weitere Möglichkeiten zum Übernachten.
Eine gut funktionierende Ver- und Entsorgung ist vorhanden. Die Duschen sind im Übernachtungspreis enthalten Wer Bedarf hat kann auch seine Wäsche waschen. Strom wird mit 4 € pro Tag extra berechnet.
Wir zahlten 32 € für eine Übernachtung ohne Strom (2 Erw. + 1 WoMo).
Die Gaststätte des Campingplatzes erfreut sich regen Zuspruchs. Wer kann sollte reservieren. Geöffnet ist von Dienstag bis Sonntag von 11:00- 14:30 Uhr und von 17:00 bis 22:00 Uhr. Auf der Karte stehen hauptsächlich griechische und deutsche Spezialitäten.
Einen See oder einen Pool gibt es nicht. Laut der Webseite des Campingplatzes findet man aber im nicht weit entfernten Ort Weissenbrunn ein Naturbad um sich zu erfrischen. Es soll ca. 5 Km entfernt vom Platz sein.
Wer mag findet in der Umgebung schöne Ziele für Wanderungen und Radwege.
Die Anmeldung ist freitags zwischen 9:00 und 11:00 Uhr besetzt. Für alle Probleme, die zu klären sind findet am Büro einen Aushang mit einen Telefonnummer.
Das Video zum Campingplatz ist seit heute online.

Montag, 13.Juli 2026
Zum Abschluss unserer Tour besuchten wir am 20. Mai Trelleborg. Hier hatten wir vier Wochen vorher erstmals schwedischen Boden betreten. Nun warteten wir auf die Fähre, die uns am 21. Mai zurück nach Rostock bringen wird.
Natürlich nutzten wir die Gelegenheit die Stadt zu besuchen.
Anders als in Rostock, als wir über Nacht auf einem PKW- Parkplatz übernachteten, gibt es am Fährhafen Trelleborg einen richtigen Wohnmobilstellplatz. Es gibt eine V+E und optional Strom. Der Platz liegt an der Ostsee, neben einem Einkaufszentrum und direkt neben dem Fährhafen.
Da auch eine vielbefahrene Straße am Stellplatz vorbei führt ist nicht mit einer geräuschlosen Nacht zu rechnen. Für uns war es in Ordnung. In den Abendstunden waren fast alle Parzellen belegt. Wer kann sollte auf Nummer sich gehen und einen Stellplatz online reservieren. Wer das nicht macht, kann über einen QR- Code vor Ort einchecken, wenn noch etwas frei ist.
Trelleborg ist keine große Stadt. In wenigen Gehminuten kommt man in die Innenstadt. Auf dem Weg dorthin kann man eine ehemalige Wikingerburg besichtigen. Die Anlage ist frei zugänglich. In den Sommermonaten öffnet auch ein kleines Museum und man kann auch die vorhandenen Gebäude besuchen.
Die Rückfahrt mit der Fähre gestaltete sich unkompliziert. In Deutschland angekommen, wollten wir noch ein paar Tage in der Region verbringen. Darauf haben wir aber nach einigen Telefonanrufen verzichtet. Das Problem bestand nicht darin einen freien Platz zu finden, sondern darin, dass wir nicht bereit waren die geforderten Preis zu zahlen. Bis zu 51 € sollten pro Nacht für einen einfachen Stellplatz vor einem Campingplatz gezahlt werden.
Wir sind weitergefahren und haben noch einen schönen Abend in Wittenberge verbracht. Die Nacht war hier für 10 € zu haben.
Nachdem wir in Schweden fast kein Bargeld gebraucht hatten, es zum Teil gar nicht möglich war etwas bar zu bezahlen, zeigten uns nun Zettel in Geschäften und Gaststätten, dass keine Kartenzahlung möglich ist. Unser 13. Video zur Tour durch Südschweden ist seit gestern online. Wir berichten über den Aufenthalt in Trelleborg und Wittenberge. Außerdem ziehen wir am Ende des Videos ein kurzes Fazit über unseren ersten Aufenthalt in Schweden.

Samstag, 4. Juli 2026
Malmö war die vorletzte Station unserer Tour durch das südliche Schweden und zugleich die größte Stadt unserer Reise. Zuvor besuchten wir die kleine Stadt Halmstad. Wenn wir keinen Übernachtungsplatz am Hafen in Falkenberg gefunden hätten, wären wir hierher gefahren und hätten uns einen Stellplatz gesucht. Halmstad hat ca. 66.000 Einwohner und liegt am Fluss Nissan. Es war zunächst schwierig einen Parkplatz für unser Wohnmobil zu finden. Auf den vorhandenen Plätzen passten keine Fahrzeuge mit einer Länge von fast 7m. In einem Wohngebiet wurden wir dann doch fündig. In wenigen Gehminuten vom Stadtzentrum und in Sichtweite des offiziellen Wohnmobilstellplatz entfernt konnten wir unsere "Hedwig" für ein paar Stunden abstellen und Halmstad besichtigen. Es gibt ein Schloss, dass jedoch in großem Umfang als Verwaltungsgebäude genutzt wird und nur ein kleines Heimatmusueum beherbergt.Das Zentrum ist einen kleinen Bummel wert. Wir besuchten die Nikolaikirche und fanden Überreste einer Festungsanlage.
Die nächste Zwischenstation sollte Helsingborg sein. Leider fanden wir keinen Parkplatz und fuhren direkt nach Malmö weiter.
Malmö zählt rund 300.000 Einwohner. Das Stadtzentrum bietet einen interssanten Kontrast zwischen Geschichte und Moderne. Auf der einen Seite findet man die historischen Altstadt mit dem Schloss. Auf der anderen Seite ist rund um das neue Wahrzeichen, dem "Turning Torso", ein neuer moderner Stadtteil entstanden.
Einen Wohnmobilstellplatz hatten wir bereits vor der Anreise im Internet gebucht. Das Grand Circus Hotel bietet Stellplätze in rustikaler Umgebung für 250 SEK inkl. Strom und V+E. Von Juni bis Ende August kosten die Stellplätze 420 SEK. Das Besondere des Platzes sind die Hotelzimmer. Rund um ein Zirkuszelt sind Artistenwagen aufgestellt, die jeweils einem Beruf aus der Zirkuswelt nachempfunden wurden. Dazwischen werden dem Wohnmobilisten Stellplätze zugewiesem. Wer möchte kann auch ein Frühstück buchen. Im Zirkuszelt finden in der Hauptsaison auch Konzerte und andere Veranstaltungen statt.
Ins Stadtzentrum von Malmö gelangt man entweder mit dem Rad auf gut ausgebauten Radwegen oder mit dem Bus Linie 4. Fahrkarten gibt's nicht beim Busfahrer. Entweder man hat die Tickets bereits in einer Vorverkaufsstelle erwerben können oder man bucht sie über die App Skanetraviken. Wir haben die Onlinevariante gewählt. Für knapp 9 € gab es einen Tagesfahrschein für 2 Personen. Die Haltestelle Hauptbahnhof ist ein guter Startpunkt für eine Stadtbesichtigung. Die Fahrzeit dorthin dauert ungefähr 20 Minuten. Wer länger bleiben will findet viele kulturelle Angebote in Malmö. Es gibt auch eine Busverbindung über die Öresundbrücke in die dänische Hauptstadt.

Mittwoch, 24. Juni 2026
Wer nach Schweden reist hat in jedem Fall schon einmal etwas vom Jedermannsrecht gehört. Es regelt den freien Zugang zur Natur. Für uns motorisierte Camper gilt das nur mit Einschränkungen. Wir haben uns darüber auf der
offiziellen Tourismusseite Schwedens informiert und daran gehalten. Das hieß für uns, dass sich "Freistehen" schwierig gestaltete. Oft trifft man auf Wanderparkplätzen auf Schilder, die das Übernachten verbieten.
Auf manchem Wanderparkplatz, auf dem es nicht untersagt war, wollten wir nicht stehen bleiben. Schöne Natur aber auch gut hörbarer Straßenlärm. Kostenlos ist nicht alles.
Der Süden Schwedens ist dichter besiedelt als der Norden. Dort soll es schon eher möglich sein auch mal legal freistehen zu können.
Am 17. Mai verließen wir Ulicehamn bei strömenden Regen in Richtung Falkenberg. Eine kleine Stadt am Fluß Ätran. Dort gibt es einen schönen Wohnmobilstellplatz direkt am Wasser. Die Stellplätze sind im Hafengelände relativ weit verteilt. Ein "einsamer" Platz am Wasser bedeutet u.U. einen weiteren Weg zum Sanitärgebäude. Das haben wir gern in Kauf genommen. Umgeben von Boots- und Ferienhäuschen kann es in der Hauptsaison schon mal sehr voll werden und man bekommt wahrscheinlich schnell Kontakt mit seinen Nachbarn. Mitte Mai war es jedoch noch sehr ruhig. Am Abend waren die Stellplätze gut belegt aber nicht ausgebucht. Das Einchecken erfolgt ausschließlich bargeldlos am Automaten beim Hafenmeister.
Vom Stellplatz gelangt man in wenigen Minuten in die Innenstadt. Zunächst durchquert man die kleine historischen Altstadt und landet schließlich im Stadtzentrum. Falkenberg verfügt über einige Museen, die wir aus Zeitgründen nicht besuchen konnten.
Nicht weit vom Wohnmobilstellplatz entfernt befindet sich der Badestrand, der in der wärmeren Jahreszeit großen Zuspruch findet. Uns war es aber noch zu kalt für den Badespaß.
Einkaufsmöglichkeiten sind in der Stadt ebenso vorhanden wie Gaststätten.

Donnerstag, 18. Juni 2026
Den Besuch von Ulricehamn haben wir uns von einer KI vorschlagen lassen. In Hjo überlegten wir auf welcher Route entlang der westlichen Ostseeküste Schwedens wir fahren sollten. Aloisia kam auf die Idee ein KI- Programm zu fragen. Die Antworten gefielen uns und wir entschieden, nach einer kurzen Recherche im Internet, dem Vorschlag zu folgen.
Zunächst suchten wir im Internet auf dem Weg dorthin, wo es eine Füllstation für unsere Gasflasche gibt. Wir fanden sie ca. 20 Km von Hjo entfernt im Ort Skövde.
Von Skövde aus fuhren wir über gut ausgebaute Hauptstraßen nach Ulricehamn.
Die erste Erwähnung der kleinen Stadt erfolgte 1307. Damals hieß der Ort noch Bogesund. Archäologische Funde belegen jedoch eine Besiedlung der Region bereits in der Steinzeit.
Seinen heutigen Namen erhielt die Stadt zu Ehren der Königin Ulrika Eleonore im Jahre 1741.
Ulricehamn liegt am See Asunden der im Jahr 1520 Schauplatz einer Schlacht zwischen Dänen und Schweden wurde. Die Dänen gewannen diese Auseinandersetzung und in der Folge ließ sich der dänische König Christian II. auch zum schwedischen König krönen. Ein Obelisk in Seenähe erinnert an dieses denkwürdige Ereignis.
Am See Asunden befindet sich der Campingplatz Skottek. Er wird von einer österreichischen Familie geführt und hat vom Frühjahr bis zum Herbst geöffnet.
Es gibt alles, was man als Reisender auf einem Campingplatz erwarten kann. Die Parzellen sind groß und an jedem Platz findet man einen Stromanschluss. Wer möchte kann sich in ein Wohnfass oder ein Ferienhaus einmieten.
In der Saison lädt auch ein Restaurant zu schwedischer Hausmannskost ein. Während unseres Aufenthaltes hatte es jedoch noch nicht geöffnet.
Die Stadt Ulricehamn kann man auf einem gut ausgebauten Radweg, der direkt am Campingplatz vorbeiführt in kurzer Zeit erreichen. Zu Fuß braucht man etwa 20- 30 Minuten.
Was man dort besichtigen kann, erfährt man von den freundlichen Betreibern und ihren Mitarbeitern an der Rezeption. Dank der Empfehlung konnten wir einen leckeren Imbiss in einem kleinen Café, mit einem tollen Ambiente, am Marktplatz einnehmen.
Sicher hätten wir auch das Geschäft des Bäckers und Konditors im Stadtzentrum, der auch für das schwedische Königshaus arbeitet, nicht gefunden, wenn wir diesen Tipp nicht an der Rezeption bekommen hätten.
Trotz des wechselhaften Wetters haben wir noch einen Tag verlängert und sind insgesamt 4 Nächte geblieben, bevor zum weiterfuhren.
Das Video zu unserem Aufenthalt in Ulricehamn ist seit heute online.

Donnerstag, 11. Juni 2026
Seit heute ist das 9. Video über unsere Tour durch Südschweden online.
Wir zeigen Aufnahmen von einer schönen Kirche im kleinen Dorf Beateberg und besuchen die Festung Karlsborg am Vätternsee. Die Festung entstand zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Daraus entwickelte sich die Stadt Karlsborg. Sie war fast 90 Jahre die "Reservehauptstadt" des Königreiches Schweden. Im Kriegsfall sollte sich die Königsfamilie mit den Kronjuwelen und der Goldreserve hierher zurückziehen. Heute wird die Festung weiterhin militätrisch genutzt. Sie wird aber auch touristisch genutzt und ist zum Teil öffentlich zugänglich. Es gibt gastronomische Einrichtungen und ein militärhistorisches Museum. Für Fahrzeuge mit einer Höhe bis 2,5 m ist die Zufahrt und Parken auf dem Gelände möglich. Wohnmobile finden direkt vor der Festung einen kostenlosen Tagesstellplatz. Übernachten ist auf diesem Parkplatz nicht gestattet.
Übernachtet haben wir im Badeort Hjo am Vätternsee. Der Stellplatz wird privat betrieben und kostete 200 SEK inkl. Nutzung der V+E und des Stroms. Da wir als Ausländer das schwedische Bezahlsystem "SWISH" nicht nutzen können, brauchten wir zum ersten Mal Bargeld. Der freundliche Betreiber akzeptiert die Bezahlung der Übernachtungsgebühr auch in Euro.
Wir hatten leider nicht so schönes Wetter aber uns hat der Ort trotzdem gut gefallen. Es gibt schöne Villen in Holzbauarchitektur und eine kleine historische Altstadt und einen kleinen Hafen.
Im Stadtpark ist ein ca. 3 Km langer Promenadenweg entlang des Vättern angelegt.
Hjo verfügt auch über einen Campingplatz den wir aber nicht besucht haben.

Freitag, 05.Juni 2026
Gestern haben wir den 8. Teil unserer Reise durch Südschweden online gestellt.
Es ist nun schon ein paar Tage her, dass wir dort waren und wir mussten beim Schneiden des Videos feststellen, dass wir gern noch einmal in diese Region fahren möchten. Entlang des Kanals gibt es noch viel zu entdecken. Er ist 190 Kilometer lang und verbindet 5 Seen miteinander. Insgesamt sind davon nur ca. 90 Kilometer ein von Menschen angelegter Kanal. Er wurde im Jahr von 38.000 Soldaten gegraben. Ziel war es einen Wasserweg durch Schweden zu schaffen, der den dänischen Sundzoll umging. 1832 wurde der Götakanal fertiggestellt. Bereits 1857 verlor er seine ursprüngliche Bedeutung, weil in diesem Jahr der Sundzoll nicht mehr erhoben wurde. Der Kanal hatte in der Folgezeit zwar noch eine gewisse strategischen Bedeutung. Wirtschaftlich spielte er jedoch keine Rolle. Heute nutzen ihn vor allem Sportbootfahrer. In der Saison zwischen Juni und September gibt es außerdem Fahrgastschiffe, die die Strecke zwischen Stockholm und Göteborg bedienen. Insgesamt überwinden 58 Schleusen die 91,5 Meter Höhenunterschied. Viele der Schleusen werden noch manuell durch menschliche Kraft bedient.
Die Kanalgesellschaft unterhält entlang der Wasserstraße kostenpflichtige Camping- und Stellplätze aber auch Schlafplätze in Hütten und Hostels. Man kann diese Übernachtungsplätze über das Internet reservieren und auch bezahlen. Zu unerer Reisezeit waren auch spontane Anreisen problemlos möglich.

Sonntag, 31. Mai 2026
Unser Videobericht vom schönen Städtchen Eskjö ist seit Freitag online.
Am 20. Mai steuerten wir unseren letzten Stellplatz in Schweden an. Trelleborg war der Ausgangspunkt und ist auch der Abschluss einer für uns schönen und interssanten Tour durch den südlichen Teil Schwedens. Anders als in Rostock, als sich die Wohnmobile in PKW- Parklücken quetschen mussten, wenn man auf die Fähre wartete, gibt es nur zwei Minuten vom Fährhafen in Trelleborg einen richtigen Wohnmobilstellplatz. Direkt am Meer gelegen. Den Stellplatz kann man online reservien und auch gleich bezahlen. Es gibt eine vollständige V+E und zwei Toiletten. Strom konnte man ebenfalls dazu buchen. Nach erfolgte Betsätigung der Buchung bekommt man am Tag vor der Anreise einen Zahlencode zugeschickt mit dem man auf den Platz kommen kann und der auch den Zugang zu den Toiletten freigibt. Der Stellplatz kostete uns, ohne Strom, 215 SEK. Auch eine spontane Anreise ist möglich. Man scannt dann einen QR- Code an der Schranke, gibt seine Daten und die Kredit- oder Debitkarten ein und erhält mit der Buchungsbestätigung den Zugangscode.
Gleich neben dem Stellplatz befindet sich ein großes Einkaufszentrum und in wenigen Minuten ist man zu Fuß in der Innenstadt von Trelleborg
Ein paar Worte zum Internetzugang. Schweden gehört zu EU und damit kann man seinen Vertrag wie zuhause nutzen. Doch sollte man sich schon vorher Gedanken darüber machen, ob das Datenvolumen für den gesamten Urlaub ausreicht und ggf. Vorkehrungen treffen die eine durchgängige Versorgung sicherstellt. Es gibt tatsächlich ein sehr gut ausgebautes 4/5 G- Netz. Leider fanden wir kaum öffentliche Hotspots und auch das WLAN auf den Stell- und Campingplätzen, die wir aufsuchten, funktionierte nur sehr eingeschränkt. Insbesondere in den Abendstunden. Prepaidkarten soll es zwar geben, doch die Läden in denen man sie kaufen kann sind nicht sehr dicht gesät. In größeren Städten soll man die Karten an Flughäfen oder Bahnhöfen sowie in den Läden Pressbyran kaufen können. Außerdem besteht seit 2022 eine Registrierungspflicht beim Erwerb einer schwedischen Prepaidkarte. Wir waren mit 100 GB eingereist und dachten , dass wir damit gut auskommen sollten. Doch da kaum öffentliches Internet vorhanden war, wurde es knapp. Ein wenig streamen, ein oder zwei Video hochladen, Recherche für die weitere Reise usw. und 100 GB schmelzen so dahin. Mit dem Versuch eine Prepaidkarte zu kaufen sind wir in den kleineren Orten gescheitert. Das Angbot unseres Mobilfunkanbieters Datenvolumen nachzubuchen war gelinde gesagt eine Unverschämtheit. Zum Glück fiel uns ein, dass unser 5G Router E-Sim-fähig ist. Das Angebot war zwar auf einen bestimmten Anbieter festgelegt, war für uns aber akzeptabel. Interessant bleibt das für uns auch zukünftig, da der Tarif ganz Europa und Nordafrika beihaltet. Also auch in den Staaten in denen sonst horrende Roaminggebühren fällig werden.
Wenn man rechtzeitig vor der Reise die verschiedenen Optionen für die Internetnutzung im Reiseland prüft, findet man auch verschiedene andere Angebote und Optionen, die man bereits von Zuhause aus buchen kann.

Dienstag, 26. Mai 2026
Unseren Plan, was wir besuchen wollten hatten wir "abgearbeitet". Wie nun weiter? Aloisia hatte die Idee die KI zu fragen und uns eine Route vorschlagen zu lassen. Seit Ulricenhamn folgen wir diesem Vorschlag. Es funktioniert sehr gut! Bis auf Helsingborg, dort fanden wir keinen Tagesstellplatz. Wir sind dann gleich bis Malmö weitergefahren. Der Campingplatz "Grand Circus Hotel" war eine Überraschung. Die Hotelzimmer waren Zirkuswagen. Jeder war einem Beruf der Artistenwelt zugeordnet und gestaltet. Dazwischen standen die Gäste, die mit dem Wohnmobil angereist waren. Ungewöhnlich aber schön. Wir sind zwei Tage in Malmö geblieben und haben uns die Stadt angeschaut. Ein Besuch lohnt sich, sowohl im alten als auch im modernen Teil der Stadt.
Seit gestern ist unser Video über unseren Besuch in Kalmar und den Stellplatz in Timmernabben online.


Sonntag, 17. Mai 2026

Von Vassbacken aus sind wir nach Karlsborg gefahren und haben die Festung besucht. Sie ist öffentlich zugänglich, wird aber immer noch von der schwedischen Armee genutzt, so dass einige Bereiche gesperrt sind. Es gibt ein MIlitärmuseum. Dort befindet sich auch die Garnisonskirche. Leider kann man diese nur im Zusammenhang mit einem Museumsbesuches besichtigen. Die gastronomischen Einrichtungen der Festung sind aber für alle Besucher zugänglich. Im Café "Soldatehem" waren wir zur Mittagszeit die einzigen Zivilisten.
Auf dem Weg nach Karlsborg stoppten wir kurz in der Gemeinde Beateberg um die dortige Kirche zu besichtigen. Ein kleiner Umweg, der sich für uns gelohnt hat.
Am Nachmittag trafen wir in der Stadt Hjo ein, wo wir zwei Nächte blieben. Hjo ist ein hübsches kleines Städtchen am Vättern. Im Grunde ein Badeort. Leider hatten wir ein wenig Pech mit dem Wetter. Wir haben uns jedoch in den Regenpausen ein wenig umschauen können.
Der Stellplatz hat in puncto V+E alles was man braucht. Toiletten und Duschen muss man "mitbringen". Die 200 SEK konnten wir in Euro beim Betreiber bar bezahlen.
Am Abreisetag gab die zweite Gasflasche ihr Letztes. Wir konnten über Internet eine Abfüllstation im ca. 20 Km entfernten Skövde finden. Ein kleiner Umweg für uns auf dem Weg zum Campingplatz in Ulricehamn. Wir kamen ohne Reservierung gut unter und sind bis zum 17. Mai geblieben. Ein kleiner Ort an einem See. Wir hatten zwar sprichwörtliches Aprilwetter, machten aber das Beste daraus. So konnte ich unser Video zur Insel Öland fertigstellen und veröffentlichen.
Bei strömenden Regen sind wir heute in Richtung Süden gestartet. Bis zur Abfahrt unserer Fähre in Trelleborg am 21. Mai wollen wir noch ein paar Stellplätze anfahren.
Heute stehen wir im Hafen der Stadt Falkenberg. Wir können bei strahlendem Sonnenschein vor dem Mobil sitzen und dem Treiben auf dem Fluss zuschauen.
Morgen geht es noch ein paar Kilometer weiter. Zunächst nach Halmstad. Eventuell bleiben wir hier auch über Nacht bevor wir uns weiter in Richtung Fährhafen bewegen.

Dienstag, 12. Mai 2026
Zwei ruhige Nächte haben wir in Eksjö verbracht. Der Campingplatz befindet sich direkt an einem See mit Badestelle. Für Wohnmobile gibt es über 100 Stellplätze. Die Rezeption hatte aktuell, außerhalb der Saison, zwischen 8:00 und 9:30 Uhr geöffnet. Kontakt war zwischendurch jedoch, nach Bedarf, möglich. Strom ist im Preis inklusive. Ein öffentlicher Wander- bzw. Radweg führt direkt über den Campingplatz. Der Aufenthalt kostete für uns 335 SEK pro Nacht und beinhaltete die komplette V+E, Strom sowie die Nutzung der Duschen. Die Buchung und Bezahlung kann auch vorher über die Webseite vorgenommen werden.
Die Preise schwanken jedoch nach Saison. Am teuersten ist die Zeit ist um den 21. Juni. Dann kostet die Übernachtung 1500 SEK bei einer Mindestbuchung von 3 Tagen.
Vom Campingplatz aus kommt man bequem zu Fuß in die historische Innenstadt. Die Hauptattraktion ist das Viertel mit den historischen Holzhäusern.
Es gibt außerdem eine schöne Kirche, die man besuchen kann. Wer sich mit Lebensmitteln versorgen muss, findet alles in den zwei Supermärkten der Stadt.
Das folgende Wochenende verbrachten wir in Vassabacken am Götakanal. Dieser Campingplatz befindet sich direkt an einer Schleuse des Kanals. Mann kann ihn vorher über das Internet buchen oder man nutzt den QR- Code an der Einfahrt um einzuchecken. Ein Radweg führt direkt am Platz vorbei. Ein kleines Cafè mit Imbissangebot ist in wenigen Minuten erreichbar.
Wir hatten ein wunderbar ruhiges und entspanntes Wochenende in Vassbacken. Die Kanalverwaltung betreibt weitere Stell- und Campingplätze direkt am Kanal.


Dienstag, 6. Mai 2026
Unser Video über den Besuch des Königsgrabs in Kivik und die Stadt Kristianstad ist seit gestern online.
Wir haben heute die schwedische Ostseeküste zunächst einmal verlassen und bewegen uns in Richtung Vättern, dem zweitgrößten See des Landes Wir stehen auf einem Campingplatz in Eksjö. Morgen schauen wir uns die historische Innenstadt mit seinen Holzhäusern an.
Bis zum 3. Mai waren wir noch auf der Insel Öland. Es gab noch einiges zu entdecken: z. B. den Leuchtturm Lange Jan und eine Fluchtburg. Zum Übernachten haben wir einen Stellplatz in der Nähe von Borgholm genutzt. Am Montag besuchten wir das Schloss von Kalmar, das wirklich einen Besuch wert ist. Einen schönen Schlafplatz fanden wir im kleinen und sehr ruhigen Ort Timmernabben direkt an der Ostsee. Dort hat es uns so gut gefallen, dass wir einen weiteren Tag geblieben sind.
Die Anfahrt nach Eksjö führte erstmals längere Strecken durch die typischen Wälder. Elche konnten wir natürlich so weit südlich nicht sehen.

Samstag, 2. Mai 2026
Inzwischen stehen wir mit unserer Hedwig auf einem Campingplatz der Insel Öland. Hier ist man wirklich "am Ende der Welt". Direkt am Meer liegt der schöne Campinplatz Stenasa Stugor & Camping. Ein Paradies für alle die Ruhe und Entspannung suchen. Beliebt bei Ornithologen ist auch der Beobachtungsturm am Strand. Den ganzen Tag sind hier Menschen mit großen Ferngläsern und Fotoapparaten mit riesigen Objektiven unterwegs.
Der Platz ist im Reiseführer als klein beschrieben. Das können wir nicht bestätigen. Es gibt viele Stellplätze für WoMo, Caravan und Zelte. Außerdem gibt es auch kleine Ferienhäuser. Ruhig war es trotzdem,da die Saison noch nicht begonnen hat und noch viele Plätze frei sind.
Nach dem wir die ersten Tage in Schweden fast jeden bzw. jeden zweiten Tag unterwegs waren, haben wir uns für dieses lange Wochenende etwas Ruhe verordnet. Blogschreiben, Videoschneiden und Lesen sind die bevorzugten Tätigkeiten.
Nachdem Besuch der Königsgräber waren wir noch in Kristianstad und Karlskrona. Die Videos dazu sind in Arbeit. Seit gestern ist der Bericht von Kaseberga und der Schiffsetzung von Ales Stenar online.
Das Wetter wird auch frühlingshafter. Sonne hatten wir bisher zwar, die ganze Zeit aber waren die Temperaturen noch recht frisch. Das hieß für uns in den Abendstunden die Heizung einzuschalten. Eine leere Gasflasche wurde zum Glück nicht zum Problem. Wir konnten sie in Kalmar füllen lassen. Das ist in Schweden nicht überall möglich. Propangas ist in Schweden etwas teurer (40 € für 11 Kg), wir waren jedoch froh eine Füllstation in der Nähe gefunden zu haben.
Bevor uns auf den Campingplatz begaben, besuchten wir die Ruine des Schlosses Borgholm. Ganz in der Nähe von Borgholm befindet sich, mit dem Schloss Soliden, der Sommersitz, des schwedischen Königshauses. Der Park war aber noch nicht geöffnet.

Dienstag, 28.April 2026
Das Video über unsere Anreise ist seit gestern online. Als wir vom Schiff fuhren, nahmen wir direkt Kurs auf die kleine Ortschaft Kaseberga.Wir hatten hier zwei schöne Tage. Der Stellplatz war super. Es ist alles vorhanden was man so braucht. Der Campmanager Ronny ist sehr um das Wohl seiner Gäste bemüht. Trotz einer vorbeiführenden Straße hatten wir eine ruhige Zeit.Kaseberga ist ein sehr kleiner Ort. Er liegt am Fuße des schwedischen Stonehenge Ales Stenar. Man ist in wenigen Minuten fast ohne Anstrengung dort. Es gibt auch einen kleinen Hafen mit gastronomischen Angeboten, die jedoch zurzeit noch nicht geöffnet waren. Für uns ging es am 25. April von dort aus weiter nach Kivik. Wir besuchten das Museum für die Königsgräber. Direkt davor befindet sich ein kostenloser Parkplatz auf dem man auch übernachten darf.
Für uns geht es am 3. Mai weiter, wahrscheinlich in westlicher Richtung.

Freitag, 24.April 2026
Wir sind seit seit 24. April wieder unterwegs. Das südliche Schweden ist für die nächsten 4 Wochen unser Zielgebiet. Zunächst mussten wir uns die Frage stellen: Anreise über die dänischen Brücken oder lieber mit der Fähre? Nach langem Überlegen haben wir entschieden ab Rostock mit der Fähre bis Trelleborg zu fahren. Die Überfahrt dauert 6 Stunden. Für die rund 500 Km bis Rostock haben wir uns zwei Tage Zeit gegeben. Das heißt, dass wir eine Zwischenübernachtungneingeplant hatten. Nach ca. 280 Km waren wir in Wittenberge angekommen und bekamen auch noch einen Platz in der ersten Reihe am dortigen Sportboothafen. 10 € sollte der Platz dort kosten. Zahlbar im Büro des Hafenmeisters. Das war leider eine Baustelle und nicht besetzt. Überhaupt findern dort, wegen der Landesgartenschau 2027, derzeit einige bauliche Maßnahmen statt. Von unseren Nachbarn erfuhren wir, dass ein- oder zweimal am Tage jemand kommt und die Gebühr bar einkassieren würde. Das geschah während unseres Aufenthaltes aber nicht und einer andere Möglichkeit unseren Obolus zu enrichten gab es nicht. Also haben wir mal kostenlos übernachten können. Eine V+E ist derzeit am Platz nicht vorhanden. Man kann jedoch gegen Gebühr Strom beziehen. Wer keinen Stellplatz am Wasser bekommen kann, muss nicht abreisen, denn hinter dem Gebäude des Hafenmeisters befindet sich noch ein offizieller, geschotterter Stellplatz.
Am nächsten Morgen haben wir die letzten 200 Km bis zum Fährhafen Rostock in Angriff genommen. Gegen Mittag trafen wir dort ein. Für einen Gebühr von 4 €/ 24 H, hatten wir auf dem Parkplatz P 2a ein Plätzchen für die Nacht für uns und unsere Hedwig gefunden. Die Zeit bis zur Abfahrt am nächsten Morgen vertrieben wir uns mit dem Beobachten des geschäftigen Treibens des Fährhafens. Eine V+E für Wohnmobile gibt esdort natürlich nicht, wir konnten jedoch die reichlich vorhandenen öffentlichen Toiletten nutzen. Donnerstag hieß es für uns früh aufstehen, denn die Fähre sollte um 7:30 Uhr starten und wir sollten eine Stunde vorm Ablegen eingecheckt haben. Letztendlich haben wir mit vielen anderen LKW, PKW und Wohnmobilen noch fast 90 MInuten geduldig in langen Schlangen gewartet bis wir Bord der "Mecklenburg- Vorpommern" durften. Wir hatten ein Frühstück mitgebucht und konnten uns zunächst einmal stärken. Sechs Stunden können einem wie eine Ewigkeit vorkommen, wenn man sein Buch im Auto liegen lässt und die Decks während der Überfahrt verschlossen sind. Dafür war die Ankunft spannend. WoMo wurden von der schwedischen Polizei rausgewunken und kontrolliert: Ausweis, Fahrerlaubnis und zu guter Letzt auch noch eine Alkoholkontrolle. Dann hörten wir endlich "Welcome to Sweden".
An diesem 23. April fuhren wir noch ca. 60 Km bis nach Kaseberga. Dort befindet sich das schwedische Stonhenge und ein kostenpflichtiger Stellplatz. Die Steine müssen wir noch besuchen bevor wir am 25. April weiterfahren werden.
Der Stellplatz kostet 230 SKR/ ca. 21 € inkl. allem was man so braucht. Das Einchecken erfolgt bargeldlos am Automaten. Wer nur zu den Steinen will kann den kostenpflichtigen Tagesparkplatz am Ortseingang nutzen.
Natürlich wird es zu dieser Reise auch Videos geben!

Freitag, 20. März 2026
Winterpause beendet! Selbst bei uns im Flachland fand mal wieder ein relativ schneereicher Winter statt. Nachdem unsere Hedwig aufgetaut war und wir sie mal gründlich gereinigt hatten, haben wir uns auf eine kurze Tour begeben. Unser Ziel war wieder mal Bad Rodach. Wir sind gern dort und haben noch längst nicht alle Ziele, die man mit dem Rad oder zu Fuß erreichen kann, besucht. Es muss nicht immer ein Besuch in der Therme sein. Eine Wanderung zum Georgenberg mit dem Aussichtsturm "Henneberger Warte" und ein Besuch der Stadt und der Veste Coburg waren unser Ziel. Das Wetter hat mitgespielt und wir hatten viel Spaß bei unserem Aufenthalt.
Unser Video über den Kurztrip geht heute um 15:00 Uhr online.

Freitag, 27. Februar 2026
Die Winterpause hat bald ein Ende! Seit unserer letzten Tour nach Uelzen stand unsere Hedwig eingepackt auf dem Stellplatz. Jetzt, da Tauwetter eingesetzt hat und der Frühling im Anmarsch ist, geht es wieder los. In diesem Jahr sind wir vier Jahre mit dem Sunlight V66 unterwegs. Anlass für uns noch einmal zurückzuschauen. Was haben wir am Fahrzeug noch "verbessert"? Welche Erfahrungen haben wir z.B. mit dem Service rund um das Reisemobil machen können oder müssen.
Das Video haben wir heute auf unserem VT- Kanal online gestellt.
In ein paar Tagen werden wir dann wieder unterwegs sein. Erstmal nur kürzere Touren. Im April wollen wir dann nach Südschweden aufbrechen.Wir werden hier und auf YT darüber berichten.

Freitag, 9. Januar 2026
Wir wünschen allen ein frohes, gesundes und friedliches 2026.
Silvester haben wir auf einem Campingplatz in Niedersachsen verbracht. Vom 27.12.25 bis zum 2. Januar haben wir im Uhlenköper- Camp ein paar schöne Tage verbringen können. Das Wetter war winterlich durchwachsen aber das hat uns nicht gestört. Der Campingplatz hat das ganze Jahr geöffnet und bietet alles was man braucht und sogar ein bisschen mehr. So werden, je nach Jahreszeit, Paddeltouren angeboten. Fahrräder und Pedelecs stehen zum Ausleihen bereit. Sogar Elektrofahrzeuge kann man per Carsharing nutzen. In den Räumen der Rezeption kann man frühstücken oder alles was man zum Frühstück braucht in Bioqualität erwerben.
Vom Campingplatz sind es nur ein paar Minuten bis zur Haltestelle des Busses Linie 4. Mit ihm kann man von Montag bis Freitag stündlich und an den Wochenende und Feiertagen in größeren zeitlichen Abständen in die Altstadt von Uelzen fahren. Der Ortsteil Kirchweyhe in dem sich der Campingplatz befindet ist auch ein guter Ausgangspunkt für Radtouren in die Umgebung. Wir haben pro Nacht 21 € und einmalig eine Gebühr von 2 € für die Freischaltung der Stromsäule gezahlt. Der Der Strom kostet 80 Cent pro Kilowattstunde und wird am Tag derAbreise abgerechnet. Nicht unwesentlich im Winter ist die Möglichkeit die leeren Gasflaschen gegen volle einzutauschen.
NEWS
Unser aktuelles Video:

Ab 3.September 2026,15:00 Uhr, online.

Unsere Touren 2026:


Dezember 2025/ Januar 2026
Uelzen

Januar
Bad Rodach/ Coburg

April/Mai
Wittenberge
Rostock- Fährhafen
Kaseberga (Schweden)
Kivik (Schweden)
Kristianstad (Schweden)
Karlskrona (Schweden)
Stenasa (Schweden)
Borgholm (Schweden)
Timmernabbben (Schweden)
Eksjö (Schweden)
Vassbacken (Schweden)
Hjo (Schweden)
Ulricenhamn (Schweden)
Falkenberg (Schweden)
Malmö (Schweden)
Trelleborg (Schweden)

Juli
Heiligenmühle
Landshut
Abtsee
Bad Abbach

August
Feucht
Rottenburg (Neckar)
Großbottwar
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